Heilerziehungspfleger / in

hep-2

Ziel der Ausbildung:
„Heilerziehungspfleger sind sozialpädagogisch und pflegerisch ausgebildete Fachkräfte. Sie arbeiten in allen Einrichtungen und Diensten der Behindertenhilfe. Die Angebote der Heilerziehungspflege richten sich an Menschen aller Altersstufen mit Behinderungen geistiger, körperlicher und/oder seelischer Art. Professionelle Heilerziehungspflege geht davon aus, dass viele Menschen mit Behinderung besonders ausgebildeter Fachleute bedürfen, die ihnen Schutz und Sicherheit, Lebensbegleitung und Beratung sowie Pflege und Förderung geben. Ziel aller Angebote ist ein Beitrag zur Selbstbestimmung, insbesondere zur Wahrnehmung der im Grundgesetz verbürgten Grundrechte, zur Entfaltung ihrer Fähigkeiten sowie zur Führung eines sinnerfüllten Lebens.“ (Blätter zur Berufskunde: Heilerziehungspfleger/Heilerziehungspflegerin; Heilerzieher/ Heilerzieherin; Bundesanstalt für Arbeit, Bonn 1996, S. 6)

 

Einsatzbereiche:
Behinderteneinrichtungen, wie Wohnstätten für Behinderte, Werkstätten für Behinderte, integrative Kindereinrichtungen, Frühförderstellen, Heilpädagogische Kindertagesstätten, G-Schulen, L-Schulen u.a.

 

Beginntermin:
August des jeweiligen Jahres

Voraussetzungen:

  • Realschulabschluss oder einen anderen gleichwertigen Bildungsabschlussund der Abschluss in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf von mindestens zweijähriger Dauer, wenn er für die Arbeit in der Heilerziehungspflege förderlich ist
  • Oder der Abschluss in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf von mindestens zweijähriger Dauer und einer mindestens zweijährigen, soweit sie für die Arbeit in der Heilerziehungspflege förderlich ist, mindestens einjährigen Berufstätigkeit
  • Oder eine gleichwertig anerkannte einschlägige Tätigkeit von mindestens dreijähriger Dauer
  • Oder eine pflegende Tätigkeit von mindestens sieben Jahren

Sie werden ausgebildet in:
– Deutsch
– Fremdsprache (Englisch)
– Wirtschafts- und Sozialpolitik
– Mathematik

Lernfelder:
– Eigene Sozialisation begreifen, berufliche Identität und professionelle Perspektiven entwickeln
– Beziehungen gestalten und Gruppenprozesse begleiten
– Menschen mit Behinderung individuell begleiten und pflegen
– Die Lebenswelt mit Menschen mit Behinderung strukturieren und gestalten
– Kulturelle Ausdrucksmöglichkeiten und Kreativität weiterentwickeln
– Heilerziehungspflegerische Prozesse planen, durchführen, dokumentieren und evaluieren
– Konzeptionsbezogen und unternehmerisch handeln sowie Qualitätsentwicklung sichern
– Fachrichtungs, und praxisbezogene Problemstellung erarbeiten


Abschluss:
Nach Beendigung der Ausbildung erhalten die Teilnehmer ein staatlich anerkanntes Zeugnis und eine Urkunde über das Führen der Berufsbezeichnung „Staatlich anerkannte/er Heilerziehungspflegerin / Heilerziehungspfleger“.

Anmeldung:
bis zum 30.06. des laufenden Jahres

Bewerbung:

  • Bewerbungsschreiben
  • Tabellarischer Lebenslauf mit aktuellem Lichtbild
  • Beglaubigte Kopien der letzten Zeugnisse
  • Nachweis der gesundheitlichen Eignung
  • Polizeiliches Führungszeugnis


Finanzierung:
Für die Dauer der Ausbildung kann der auszubildende Schüler BaföG beantragen. Das monatliche Schulgeld beträgt 50,00 €


Weitere Informationen:
Das Bildungszentrum bietet allen Interessenten eine individuelle und kostenlose Studienberatung (nach Vereinbarung) an. Ferner sind wir regelmäßig auf regionalen Fachmessen mit einem Informationsstand vertreten, beachten Sie dazu bitte die Startseite.

Wenn Sie Interesse an der Ausbildung zum/zur Heilerziehungspfleger/in haben nehmen Sie einfach mit folgendem Formular Kontakt zu uns auf oder stellen Sie Ihre Frage/n im Kommentarfeld:

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